Unsere Geschichte

Der Hund als Teil lebendiger Natur hat sich im Alltag vieler Menschen einen festen Platz erobert. Sei es aus Liebhaberei,aus beruflichen, dienstlichen oder sonstigen Gründen – der Hund ist aus dem Leben des Menschen nicht mehr wegzudenken.

Der Kitzinger Hundesportverein bietet Hunden und deren Besitzern die Möglichkeit einer aktiven Freizeitgestaltung, bei der beide Seiten auf ihre Kosten kommen. Dazu gehören neben der Ausbildung der Hunde auch sportliche Aktivitäten wie Prüfungen und Wettkämpfe. Jedes unserer Mitglieder hat sicherlich sein persönliches Ziel. Sei es das Ablegen einer Prüfung oder auch nur ein gut hörender Hund. Das Wichtigste aber ist, wir wollen gemeinsam mit unseren Hunden Spaß haben. Wir betreiben Hunde­sport mit und für unseren Hund.

Aber in unserem Vereinsheim finden wir auch die Zeit für Gespräche, die sich häufig, aber nicht immer nur um den besten Freund des Menschen drehen.

Kitzinger Hundesportverein Vereinsgeschichte

Doch was war vorher?

Die ersten Zusammentreffen von teils noch jetzt aktiven Mitgliedern geht zurück bis ins Jahr 1995. In den Anfangszeiten traf man sich auf Plätzen in Rödelsee, dann auf dem Gelände der Amerikaner in Kitzingen, danach in Michelfeld und Fröhstockheim. Vielen unserer jetzigen Mitglieder sind die Gründungsnamen wie unser Ehrenmitglied Willi Sauer aus Kitzingen oder unser ehemaliger Ausbilder Gerhard Käppner aus Mainbernheim noch gut bekannt. Ganz von Anfang an mit dabei war auch unsere Trainerin Elke Endriss.

Ein paar Monate später schlossen sich Erika und Edgar Ritz, Werner und Gudrun Müller, Marion und Karin Kleinhans und noch einige unserer aktiven Mitglieder an. 1997 kam der Gedanke, einen offiziellen Verein mit eigenem Namen zu gründen, und Edgar Ritz wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Eine Bauvoranfrage zur Grundstückseinzäunung wurde von unserem Verpächter Erich Gahr am 14.04.1997 gestellt, der Vorbescheid wurde von der Stadt Kitzingen am 22.07.97 erteilt und am 04.10.1997 konnte der Pachtvertrag zwischen dem Kitzinger Hundesportverein und unserem Mitglied Erich Gahr schriftlich niedergelegt werden.

Daraufhin ließ Edgar Ritz die Vereinssatzung am 31.07.1998 beim Notar eintragen. Am 11.11.2000 entschloss man sich, den Übungsplatz zu erweitern, und die beiden hinteren, kleineren Trainingsplätze wurden eingezäunt und angelegt. Nachdem man jahrelang in einem Container-Wagen einheizte und Kaffee noch per Hand übergoss, sich eng in die kleine Eckbank quetschte, kamen die ersten Gedanken an ein festes, gemütliches Vereinsheim.

Am 11.05.2002 wurde die Grundlage für die Errichtung des Vereinsheims gelegt, indem man die Verlängerung des Pachtvertrages auf 30 Jahre vereinbarte. Bald wurde angefangen zu planen, zu mauern, der Dachstuhl wurde errichtet, alles ordentlich gestrichen, gepflastert und eingerichtet. Hunderte von Stunden arbeiteten unsere Mitglieder freiwillig und kostenlos bei Kälte und Sonnenschein.

Am 31. August 2003 wurde die Einweihung gefeiert. Ehrengäste wie der stellvertretende Landrat Finster sowie der evangelische und katholischen Pfarrer weihten unser neues selbsterstelltes Vereinshaus ein.

Die Anfänge des heutigen Vereins waren
ursprünglich ein Verein bei einem andern Dachverband...

Damals wurde an ständig wechselnden Plätzen trainiert. Die Initiatoren, in erster Linie die damaligen Trainer, fassten den Entschluss ein Grundstück längerfristig zu pachten. Bei dieser Gelegenheit wurde das jetzige Grundstück angeboten und in Erwägung gezogen. Der Eigentümer reichte im April 1997 eine Bauvoranfrage bei der Stadt Kitzingen ein. Sie wurde am 22.07.1997 bestätigt und die Einzäunung des Platzes, der jetzige große Platz, wurde zur Umzäunung genehmigt.

Die Vorbereitung der Fläche für die Einsaat war zu diesem Zeitpunkt vordringlich und mit großer Bereitschaft der Mitglieder begleitet, denn das Feld wurde vorher eingeebnet, Steine in Schubkarren ausgelesen und beseitigt. Eine Gräser-Wildkräuter-Kleemischung, welche Erosion und Nährstoffauswaschung entgegen wirkt und künftige Pflegemaßnahmen gering hält, wurde eingesät. Dann wurde der Platz eingezäunt und der Trainingsbetrieb aufgenommen.

Erstes Domizil des Vereins war ein Bauwagen, darin wurde eine Satzung ausgearbeitet und 1998 eine Vorstandschaft gebildet. Ins Vereinsregister eingetragen wurde der jetzige Verein am 08.03.1999, 3 Monate später die Gemeinnützigkeit erlangt, sowie die Mitgliedschaft im BLV beantragt. Kurze Zeit später nämlich im Jahr 2000, schwand die Mitgliederzahl, doch der Platz wurde erweitert und als Vereinsheim ein Container aufgestellt mit einer Überdachung als Anbau, ähnlich unseres heutigen Bestandes, nur in geringerer Dimension.

Mit der Aufstellung des Containers wurde auch der Kauf eines stationären Stromaggregats von der Vorstandschaft beschlossen und im Jahr darauf die Garage errichtet. Das waren die richtigen Entscheidungen, denn die Kurse waren immer voll belegt und die Mitgliederzahl stieg erneut, sodass 2002 der Pachtvertrag des Geländes auf 30 Jahre erweitert und der Bau des Vereinsheims begonnen wurde. Der Graben am Weg wurde verrohrt, die Abwassergrube eingebaut, der Parkplatz befestigt.

All diese Aufgaben waren ein Gewaltakt, der mit großer Freude und einem breiten Einsatz vieler Mitglieder bewältigt und im geplanten zeitlichen Rahmen auch finanziell geschultert wurde. Am 22 Juni 2003 schließlich wurde unser Vereinsheim mit einer Feierlichkeit der Bestimmung übergeben. Weitere Anschaffungen folgten, z.B. die Befestigung des Eingangsplatzes, zuletzt ein neuer Rasenmäher, eine zusätzliche Bestuhlung, das Gerätehaus und neue Sportgeräte. Das bedeutet solch ein Gelände muss erhalten werden und es bedarf der Pflege. Deshalb hiermit der Appell an die heutigen Mitglieder des Vereins sich weiterhin zur Verfügung zu stellen. Es sind ständig Arbeiten zu erledigen: Rasen mähen, Hecken schneiden, Abfälle beseitigen, Kuchen backen und Kaffeedienst, sonstige Reparaturen, die immer wieder anfallen und sich nicht von alleine beheben.

Wir möchten auch in Zukunft den Hundeplatz als unser Schmuckstück erhalten, an dem wir Freude finden